der raum

Katrin Connan,  Axel Loytved,   Stian Adlandsvik   &  Lutz-Rainer Müller
kuratiert von Nadine Droste

Eröffnung: 20. April 2012, ab 19.00 Uhr
21. – 29. April 2012 / Do. – So. 16.00 – 20.00 Uhr
Finissage: 29. April 2012, ab 16.00 Uhr

Eine Ausstellung im Rahmen des Austauschprojekts Betriebsausflug.

Am 20. April bis 05. Mai 2012 finden in Leipzig zahlreiche Ausstellungen, Performances, Konzerte und Diskussionen des Kulturbetriebes Hamburg” in Projekt-, Kunsträumen und leerstehenden Gebäuden statt.
Im Gegenzug reisen Leipziger Kunst- und Kulturschaffende vom 25.Mai bis 09. Juni nach Hamburg, um ihre Projekte dort zu präsentieren. Die von Künstlern selbstorganisierten Atelier-, Künstlerhäuser und Kunsträume sind Netzwerke, die sich im Rahmen des Austauschprojektes “Betriebsausflug” gegenseitig Räume und Unterstützung bieten.

Die im AundV gezeigte Ausstellung thematisiert Repräsentationsformen und beschäftigt sich mit dem Phänomen des Scheins. In den Vordergrund rückt dabei seine ambivalente Wirkung, die sowohl verführerisches als auch täuschendes Potential in sich birgt. Zugleich wird der Schein in diesem Zusammenhang nicht nur als Teil einer Inszenierung, sondern auch als Notwendigkeit begriffen. Denn eigen ist ihm, jede Darstellung in immer wieder anderem Licht erscheinen lassen zu können.
Von den Möglichkeiten, Schein und Erscheinung auf unterschiedliche Weise zu generieren, berichten die künstlerischen Positionen von Katrin Connan, Axel Loytved sowie Stian Ådlandsvik und Lutz-Rainer Müller.
In gleichem Maße, in dem ihre Arbeiten den Blick auf die Oberfläche lenken, erzählen sie Geschichten, die hinter die Fassaden sehen lassen.
Text: Nadine Droste
pressetext als pdf

http://katrinconnan.com/
http://axelloytved.de/
http://stianadlandsvik.net/
http://lutzrainermueller.com/

http://betriebsausflug.cc/

Kuenstler_innen:
Ido Biran, Juliane Henrich, Kathrin Lemcke, Chen Serfaty, Shmulik Twig.

Mit deinen Fueßen durch einen Ort gehen, den du nicht kennst. Unscharfe Bilder erscheinen am Tag, unscharfe Menschen in der Nacht. Bilder, die vielleicht die Realität verdoppeln können. Geschichtenerzähler, die das ihre dazu tun. Die Grenze zwischen Bild, Erzähltem und dem Ort selbst verschwimmt. Du wirst mit Geschichten vergangener Begebenheiten gefuettert. Es hat lange genug gedauert, bis du wusstest, wo du warst.

Eine Reise durch subjektive Wahrnehmungen von Ort und Zeit.
Alle Arbeiten wurden im Videokunst-Department der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem 2010 entwickelt.

To walk with your feet through a place you don‘t know. Blurry images emerge in the day, blurry people in the night. Images that might be able to duplicate reality. Storytellers which are giving their share. The borders between the image,the narrative and the place itself getting blurred. You‘re getting fed with stories of past events. It took you long enough to know where you were. A journey through subjective perceptions of place and time. All works were developed in the video art department of Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem 2010.

Eröffnung / Opening:
Freitag, 23 März , 19:00 / Friday, 23rd March, 7 p.m.
Dauer / Duration:
24.März bis 1.April / 24th March to 1st April
Geöffnet / Open:
Freitag bis Sonntag. 13 – 19 Uhr. / Friday to Sunday . 1 to 7 p.m.

Nicolas Carrier

Eröffnung: 02. März 2012 – 19.00h

Ausstellungsdauer: 03. März – 05.März 2012, 13.00h – 19.00h

The work of Nicolas Carrier is situated in the boundaries of cinema and visual arts. He directs videos with original and found footage to explore the relations to fiction in our contemporary societies. This first solo exhibition in Leipzig is about observing and being observed through constructions that act like screens.