Nicolas Carrier
Eröffnung: 02. März 2012 – 19.00h
Ausstellungsdauer: 03. März – 05.März 2012, 13.00h – 19.00h
The work of Nicolas Carrier is situated in the boundaries of cinema and visual arts. He directs videos with original and found footage to explore the relations to fiction in our contemporary societies. This first solo exhibition in Leipzig is about observing and being observed through constructions that act like screens.
Michael Barthel
Eine Collage. Passend gemacht arrangiert.
Etwa wie Heim: eine weitere Höhle aus der es hinausschallt, genauso wie was hineingerufen ist; Ahnung, Einbildung, Wunsch, vorgeschobene Übereinkunft. Ein Versteck hinter Farbe, Schönheit da eingepaßt; als Ersatz generiert – gesponnen in Verstrickung.
Ein Loch im Kopf. Immer noch nicht verheilt.
Vernissage:
Fr, 13.01. 12 19 Uhr
Performance, Michael Barthel, 20 Uhr
Ausstellungsdauer:
13. – 22.01.2012
Fr – So 14 – 18 Uhr
& nach Vereinbarung
Finissage:
So, 22.01.12
“Lecture, geschichtet”, Michael Barthel, 15 Uhr
Grundfragen in den Objektarbeiten von Michael Barthel ist die eigene Verortung und die Möglichkeit einer solchen, wobei Emotion und Ort untrennbar miteinander verbunden sind. Reflektiert werden Orte, die betreten wurden, die betreten werden wollen, oder die nicht betreten werden können.
Zur Ausstellung erscheint eine Audiokassette, “to cover. Land, Satie darin”, in einer Auflage von 30 Stück.
Mark Mattes und Philipp Schewe
Architekturphantasien & Gebaute Träume
Eröffnung am Freitag 18. November 2011
mit Konzert um 20 Uhr / 22 Uhr
Öffnungszeiten: 19.- 22.11.2011 von 16- 20 Uhr
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“Ein edler Philosoph sprach von der Baukunst als einer erstarrten Musik und musste dagegen manches Kopfschütteln gewahr werden. Wir glauben diesen schönen Gedanken nicht besser nochmals einzuführen, als wenn wir die Architektur eine verstummte Tonkunst nennen”
Zitat: Johann Wolfgang von Goethe in seinen “Maximen und Reflexionen”
Die Verbindung von Baukunst und Musik ist ein schon in der Antike formuliertes und damit staubtrocken anmutendes Postulat.
Somit will, bei aller Begeisterung für ihre vielfältigen Verbindungen und ihrer unstreitigen Wechselwirkungen, diese Ausstellung hellsichtige Entwürfe und diffizile Bildlichkeiten anstreben, wie sie mittels heftiger Montagen und Materialassemblagen (Schewe) und unermesslichen Raum-, Farb- und Materialschichtungen auf Glas entstehen (Matthes) und sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit visuellen, auditiven, ikonischen und imaginären Segmenten, medial sowie mental projizierter Baukunst repräsentiert; und um eine Musik dieses Konstrukts in Stein zu komponieren, haben sie die “unendliche Melodie” dieser Architektur aufgespürt und notiert.
Mark Mattes und Philipp Schewe studierten freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, neben ihrer nunmehr zehn Jahre währenden musikalischen Zusammenarbeit, stellen sie nun erstmalig bildnerisch gemeinsam in einem Ausstellungsprojekt aus.
Mark Matthes lebt und arbeitet seit 2010 in Leipzig
Philipp Schewe erhielt das Arbeitstipendium der Stadt Hamburg 2011
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