der raum

Mark Mattes und Philipp Schewe

Architekturphantasien & Gebaute Träume

Eröffnung am Freitag 18. November 2011

Öffnungszeiten: 19.- 22.11.2011 von 16- 20 Uhr

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„Ein edler Philosoph sprach von der Baukunst als einer erstarrten Musik und musste dagegen manches Kopfschütteln gewahr werden. Wir glauben diesen schönen Gedanken nicht besser nochmals einzuführen, als wenn wir die Architektur eine verstummte Tonkunst nennen“
Zitat: Johann Wolfgang von Goethe in seinen „Maximen und Reflexionen“

Mark Matthes: o.T. (City), 2011

Die Verbindung von Baukunst und Musik ist ein schon in der Antike formuliertes und damit staubtrocken anmutendes Postulat.
Somit will, bei aller Begeisterung für ihre vielfältigen Verbindungen und ihrer unstreitigen Wechselwirkungen, diese Ausstellung hellsichtige Entwürfe und diffizile Bildlichkeiten anstreben, wie sie mittels heftiger Montagen und Materialassemblagen (Schewe) und unermesslichen Raum-, Farb- und Materialschichtungen auf Glas entstehen (Matthes) und sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit visuellen, auditiven, ikonischen und imaginären Segmenten, medial sowie mental projizierter Baukunst repräsentiert; und um eine Musik dieses Konstrukts in Stein zu komponieren, haben sie die „unendliche Melodie“ dieser Architektur aufgespürt und notiert.

Mark Mattes und Philipp Schewe studierten freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, neben ihrer nunmehr zehn Jahre währenden musikalischen Zusammenarbeit, stellen sie nun erstmalig bildnerisch gemeinsam in einem Ausstellungsprojekt aus.

Mark Matthes lebt und arbeitet seit 2010 in Leipzig
Philipp Schewe erhielt das Arbeitstipendium der Stadt Hamburg 2011

Philipp Schewe: Erlking’s Castle

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